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Casino-Gewinne in der Schweiz versteuern

Updated Oktober 2026
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18+ Only

Einzelne Spielresultate, Jackpots und Auszahlungen im Online-Casino sachlich unterscheiden und für die Deklaration dokumentieren.

Holztisch mit Stapel Schweizer-Franken-Noten, Steuerdokument und Füllfederhalter, Alpenblick durchs Fenster

Wie Online-Casino-Gewinne entstehen und ausgezahlt werden

Ein Gewinn im Online-Casino entsteht, wenn ein abgeschlossenes Spielergebnis einen Geldbetrag oder einen anderen geldwerten Vorteil zugunsten des Spielerkontos ausweist. Das kann bei einem einzelnen Slot-Dreh, einer abgeschlossenen Hand, einem Roulette- oder anderen Tischspielergebnis geschehen. Auch ein Jackpot gilt als einzelnes Gewinnereignis, sobald er dem Konto gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Entscheidend ist somit nicht die Dauer einer Spielsession, sondern das jeweils abgeschlossene Ergebnis.

Was als Gewinnereignis gilt

Die Spielhistorie eines Online-Casinos ordnet einzelnen Spielen oder Runden in der Regel ein Ergebnis zu. Für die sachliche Einordnung eines Gewinns ist dieses einzelne Ergebnis massgeblich. Mehrere Spiele werden nicht allein deshalb zu einem Ereignis, weil sie nacheinander am selben Tag oder über dasselbe Spielerkonto durchgeführt wurden.

Ein Slot-Dreh bildet daher ein eigenes Gewinnereignis. Bei Tischspielen gilt das abgeschlossene Resultat der jeweiligen Runde oder Hand als Bezugspunkt. Ein Jackpot kann dagegen unabhängig vom zugrunde liegenden Spiel als eigener, gutgeschriebener oder ausgezahlter Gewinn erscheinen. Die konkrete Darstellung hängt vom jeweiligen Spielerkonto und der Abrechnung des Betreibers ab.

Diese Unterscheidung ist auch für die spätere Dokumentation relevant. Kontostände, Einzahlungen und Auszahlungen beschreiben Bewegungen auf dem Spielerkonto. Sie sind nicht automatisch mit einzelnen Gewinnereignissen gleichzusetzen. Eine Auszahlung kann mehrere zuvor entstandene Gutschriften zusammenfassen; aus ihrer Höhe lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres ableiten, welches einzelne Spielergebnis zugrunde lag.

Wer sich 2026 über die Besteuerung von Casinogewinnen in der Schweiz informiert, sollte auch auf die rechtliche Einordnung des jeweiligen Online-Angebots achten. Diese Übersicht zeigt Anbieter mit einer angegebenen ESBK-Konzession und ordnet sie anhand der verfügbaren Lizenzangaben ein.

1
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch wird mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken geführt. Damit ist der Anbieter in dieser Übersicht durch eine klar benannte Schweizer Konzessionsgrundlage gekennzeichnet.

2
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Diese Zuordnung macht die Schweizer Lizenzbasis des Angebots nachvollziehbar.

3
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio aufgeführt. Der Anbieter ist damit anhand eines konkret genannten Schweizer Casino-Partners eingeordnet.

4
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano ausgewiesen. Die Lizenzangabe liefert den maßgeblichen Anhaltspunkt für seine Aufnahme in die Übersicht.

5
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern verbunden. Dadurch ist für das Angebot eine konkrete Schweizer Konzessionsgrundlage angegeben.

6
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die angegebene ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Diese spezifische Online-Konzession ist das zentrale Merkmal des Anbieters in dieser Liste.

7
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch wird mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern geführt. Die Zuordnung zu diesem Schweizer Casino bildet die wesentliche Grundlage für den Eintrag.

8
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist laut den vorliegenden Daten durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden gekennzeichnet. Damit liegt eine konkrete Schweizer Lizenzangabe zum Angebot vor.

9
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch wird mit der ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin angegeben. Die konkrete Konzessionsnummer und die Zuordnung zum Casino du Lac Meyrin sind die relevanten Merkmale.

10
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos aufgeführt. Der Eintrag basiert damit auf einer ausdrücklich genannten Schweizer Konzessionsgrundlage.

Von der Gutschrift zur Auszahlung

Nach einem positiven Spielergebnis kann der Betrag zunächst dem Online-Spielerkonto gutgeschrieben werden. Damit ist der Gewinn buchhalterisch innerhalb des Angebots erfasst, aber noch nicht zwingend auf ein externes Konto übertragen. Die spätere Auszahlung ist ein eigener Vorgang: Das Guthaben wird vom Spielerkonto über den vom Betreiber vorgesehenen Zahlungsweg angefordert und anschliessend verarbeitet.

Für die Darstellung eines Gewinns sollten deshalb mindestens drei Vorgänge getrennt betrachtet werden:

Eine Auszahlung kann vollständig oder teilweise erfolgen. Wird nur ein Teil des Guthabens übertragen, bleibt der nicht ausgezahlte Betrag auf dem Spielerkonto. Befindet sich ein Gewinn noch dort, handelt es sich weiterhin um ein vorhandenes Guthaben, nicht um ein neues Gewinnereignis.

Schweizer Online-Casinos und rechtlicher Rahmen

In der Schweiz dürfen Online-Spielbankenspiele nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb setzt eine stationäre Spielbank mit entsprechender Konzession voraus. Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, prüft die gesetzlichen Voraussetzungen und führt autorisierte Betreiber in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung.

Ob ein Online-Casino legal betrieben wird, entscheidet daher nicht allein der Markenname. Massgeblich ist, ob das konkrete Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Auch eine bekannte Bezeichnung ersetzt diese Prüfung nicht. Die Konzessionsnummer muss auf der Website des Online-Casinos angegeben werden; sie befindet sich normalerweise im Fussbereich. Schweizer Online-Casinos müssen zudem eine .ch-Domain besitzen.

Das Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Für alle Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren. Damit beziehen sich legale Auszahlungen aus einem Schweizer Online-Casino auf ein Angebot, dessen Betrieb und Zugang gesetzlich geregelt sind.

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Steuerliche Einordnung der Auszahlung

Die steuerliche Behandlung wird durch die Konzession des konkreten Angebots bestimmt, nicht durch die blosse Bezeichnung als Online-Casino und auch nicht durch den Zeitpunkt der Auszahlung. Gewinne aus zugelassenen Schweizer Online-Casinos bleiben nach dem allgemeinen Rahmen bis zu einem Betrag von ungefähr einer Million Franken steuerfrei. Für das Jahr 2026 nennen die vorliegenden Quellen hierzu jedoch unterschiedliche Angaben: Eine Fassung nennt eine Online-Casino-Freigrenze von einer Million Franken, eine andere etwa 1’070’400 Franken mit möglicher kantonaler Abweichung. Diese Differenz ist bei der Beurteilung eines hohen Gewinns ausdrücklich zu berücksichtigen.

Ein Gewinn von CHF 500 bei einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt nach dem allgemeinen BGS- und ESTV-Rahmen im steuerfreien Bereich. Das Beispiel betrifft das einzelne Gewinnereignis, nicht eine zusammengefasste Auszahlung oder den gesamten Kontostand.

Ausländische oder nicht lizenzierte Angebote sind davon nicht automatisch erfasst. Der Markenname, die Zahlungsart oder eine Auszahlungsbestätigung beweisen für sich allein nicht, dass ein Schweizer Online-Casino unter einer ESBK-Konzession betrieben wird. Für die Einordnung eines ausgezahlten Betrags müssen daher das konkrete Angebot, die Konzessionszugehörigkeit und die Unterlagen zum zugrunde liegenden Gewinnereignis getrennt betrachtet werden.

Steuerfreie Grenze Bis zu ca. 1 Mio. CHF (je nach Quelle/Kanton)

Steuerpflicht Nur Beträge oberhalb der Freigrenze

Verrechnungssteuer 35 % bei Gewinnen über der Grenze

Voraussetzung ESBK-Konzession des Anbieters

Welche Gewinne in Online-Casinos möglich sind

In einem Online-Casino kann ein Gewinnereignis entstehen, wenn ein eingesetzter Geldbetrag zu einer geldwerten Auszahlung oder Gutschrift führt. Dazu zählen nicht nur Beträge, die unmittelbar auf ein Bankkonto überwiesen werden. Auch ein auf dem Spielerkonto verbuchter Gewinn kann als Ergebnis eines Spiels gelten. Entscheidend ist daher die Herkunft der Gutschrift: Ein echter Spielgewinn ist anders einzuordnen als eine Zahlung, die ohne konkretes Spielergebnis gutgeschrieben wird.

Als einzelne Gewinnereignisse kommen nach der steuerlichen Systematik etwa ein einzelner Slot-Dreh, eine abgeschlossene Hand, ein Roulette- oder anderes Tischspielergebnis sowie ein gutgeschriebener oder ausgezahlter Jackpot infrage. Die Betrachtung richtet sich dabei auf das jeweilige Ereignis. Eine spätere Zusammenfassung mehrerer Ergebnisse zu einer Auszahlung verändert nicht automatisch die Einordnung der einzelnen Gewinne.

Welche Arten von Gutschriften zu unterscheiden sind

Bei der Bewertung von Gewinnen aus Online-Casinos ist zwischen spielbezogenen und nicht spielbezogenen Beträgen zu unterscheiden. Zu den nicht spielbezogenen Gutschriften können Bonusguthaben, Cashback und Werbezahlungen gehören. Sie beruhen nicht zwingend auf einem konkreten Spielergebnis und können deshalb steuerlich anders behandelt werden als ein Gewinn aus einer abgeschlossenen Spielrunde.

Diese Abgrenzung ist auch dann relevant, wenn beide Beträge im selben Spielerkonto erscheinen. Ein Kontostand weist nicht ohne Weiteres aus, welcher Teil aus einem Spieleinsatz, einem Jackpot, einem Bonus oder einer Werbezahle stammt. Für eine sachgerechte Einordnung sind deshalb die Transaktionsdaten und die Bedingungen der jeweiligen Gutschrift massgeblich. Nicht jede Erhöhung des Guthabens stellt einen echten Geldspielgewinn dar.

Die Bezeichnung eines Angebots oder der Markenname eines Betreibers entscheidet ebenfalls nicht über die steuerliche Behandlung. Massgeblich ist, ob das Online-Casino zu einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Die rechtliche Einordnung kann daher nicht allein aus dem Namen, dem Internetauftritt oder der Währung des Spielerkontos abgeleitet werden.

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Bedingungen für Schweizer Online-Casinos

In der Schweiz dürfen Online-Spielbankenspiele nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Eine Konzession für den Online-Betrieb setzt eine entsprechende Konzessionserweiterung für eine stationäre Spielbank voraus. Die Eidgenössische Spielbankenkommission prüft die Voraussetzungen und führt autorisierte Betreiber in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung.

Für ein Schweizer Online-Angebot sind somit nicht nur technische Funktionen oder die Möglichkeit einer Auszahlung relevant. Entscheidend ist die nachweisbare ESBK-Konzession des Casinobetriebs. Ausländische oder nicht lizenzierte Angebote fallen nicht unter die steuerliche Begünstigung, die für konzessionierte Schweizer Online-Casinos gilt. Gewinne aus solchen Angeboten müssen in der Schweiz grundsätzlich als steuerbares Einkommen geprüft werden.

Die Teilnahme an Online-Spielbankenspielen ist zudem auf volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz beschränkt. Das Geldspielgesetz erfasst Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Damit richtet sich die rechtliche Betrachtung nicht nur nach der Bezeichnung eines Spiels, sondern nach seinem wirtschaftlichen Inhalt.

Steuerliche Einordnung eines Spielgewinns

Für Gewinne aus Schweizer Online-Casinos mit ESBK-Konzession gilt pro individuellem Gewinnereignis eine steuerfreie Grenze von CHF 1 Million. Diese Grenze bezieht sich weder auf die Jahressumme noch auf den Saldo des Spielerkontos und auch nicht auf eine zusammengefasste Auszahlung. Mehrere einzelne Ereignisse werden daher nicht allein deshalb zu einem einzigen Gewinn, weil sie später gemeinsam ausgezahlt werden.

Bei der konkreten Höhe der steuerfreien Grenze besteht für das Steuerjahr 2026 eine Quellenabweichung: Eine geprüfte Angabe nennt für Online-Casinospiele CHF 1 Million, während eine andere Angabe für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000 ausweist. Beide Werte dürfen nicht stillschweigend gleichgesetzt werden. Für die rechtlich verbindliche Anwendung sind die geltenden Vorgaben der zuständigen Steuerbehörden massgeblich.

Richtig tun
  • Prüfen, ob das Casino eine gültige ESBK-Konzession besitzt.
  • Die Dokumentation von Spielkontoauszügen und Transaktionen aufbewahren.
  • Die steuerliche Einordnung an der kantonalen Steuerbehörde klären.
Fehler vermeiden
  • Nur nach dem Markennamen oder der Website der Steuerfreiheit vertrauen.
  • Davon ausgehen, dass eine Auszahlung automatisch als steuerbares Einkommen gilt.
  • Die Jahressumme mit der Grenze für einzelne Gewinnereignisse verwechseln.

Soweit ein steuerpflichtiger Anteil eines Online-Casinogewinns entsteht, betrifft die Steuerpflicht nur den Betrag oberhalb der anwendbaren Grenze. Bei einem einzelnen Gewinnereignis von CHF 500 aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt der Betrag nach dem allgemeinen BGS- und ESTV-Rahmen im steuerfreien Bereich. Die steuerliche Beurteilung folgt somit nicht der blossen Tatsache, dass Geld aus einem Online-Casino stammt, sondern der Kombination aus Anbieterstatus, Art der Gutschrift und individuellem Gewinnereignis.

Ob ein Betreiber Gewinne oberhalb der Millionengrenze automatisch den Steuerbehörden melden muss, wird in einem einzelnen spezialisierten Überblick als Meldepflicht dargestellt. Diese Aussage ist damit als Angabe dieses Quellentyps einzuordnen, nicht als gesicherte allgemeine Marktregel. Eine verbindliche Beurteilung setzt die Prüfung der geltenden gesetzlichen Vorgaben und der zuständigen Behörden voraus.

Wie hoch Gewinne im Online-Casino ausfallen können

Die Höhe eines Gewinns im Online-Casino lässt sich steuerlich nicht anhand des Kontostands oder der gesamten Auszahlung bestimmen. Entscheidend ist vielmehr das einzelne Gewinnereignis. Bei einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession bleiben solche Gewinne pro Ereignis bis zu CHF 1 Million steuerfrei. Diese Schwelle bezieht sich nicht auf die Summe aller Gewinne eines Jahres und auch nicht auf den Betrag, der später vom Spielerkonto ausgezahlt wird.

Als einzelnes Ereignis kann ein einzelner Slot-Dreh gelten. Ebenfalls darunter fallen eine abgeschlossene Hand, ein Roulette- oder anderes Tischspielergebnis sowie ein Jackpot, sobald er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Deshalb beantwortet der Kontostand allein nicht die Frage, wie hoch ein steuerlich relevantes Ereignis war. Mehrere getrennte Gewinne werden nicht dadurch zu einem einzigen Ereignis, dass sie auf demselben Spielerkonto liegen.

Einzelgewinn, Jahressumme und Auszahlung

Ein Spielerkonto kann im Verlauf eines Jahres zahlreiche kleinere Gewinne ausweisen. Für die Einordnung sind diese Vorgänge von einer zusammengefassten Jahresbilanz zu unterscheiden. Ein hoher Kontostand kann aus mehreren einzelnen Spielausgängen entstanden sein; er ist deshalb nicht automatisch selbst ein einzelner Gewinn. Umgekehrt wird ein einzelnes Ereignis nicht dadurch aufgeteilt, dass der Betrag zunächst dem Konto gutgeschrieben und später in mehreren Schritten ausgezahlt wird.

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Auch eine Auszahlung ist nicht zwingend mit dem Gewinnereignis gleichzusetzen. Massgeblich bleibt, wodurch der Betrag entstanden ist: durch einen einzelnen Dreh, eine abgeschlossene Hand, ein Tischspielergebnis oder einen Jackpot. Diese Abgrenzung ist insbesondere bei hohen Summen relevant, weil die steuerliche Schwelle an das Ereignis und nicht an die Zahlungsabwicklung anknüpft.

Für die steuerfreie Grenze werden in den vorliegenden Quellen unterschiedliche Angaben genannt. Eine Fassung nennt für Online-Casinospiele eine Freigrenze von CHF 1 Million. Eine andere bezieht sich auf regulierte Casinogewinne und nennt ab 2026 einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Abweichung wird hier nicht stillschweigend aufgelöst; für eine konkrete Deklaration ist die anwendbare Regelung anhand der zuständigen kantonalen Stelle zu klären.

Was hohe Gewinne nicht aussagen

Aus der möglichen Höhe eines einzelnen Gewinns lässt sich nicht ableiten, welches Online-Casino die besten oder die meisten Gewinne bietet. Für eine belastbare Rangfolge fehlen geprüfte Angaben zu konkreten Spielen, Automaten, Auszahlungswerten oder Anbietern. Ebenso lässt sich aus einzelnen hohen Auszahlungen keine allgemeine Aussage darüber ableiten, dass bei Spielautomaten oder Online-Slots regelmässig besonders hohe Gewinne entstehen. Offizielle Quellen veröffentlichen hierzu keine verlässliche vergleichende Übersicht.

Für die steuerliche Betrachtung können zudem Einsätze eine Rolle spielen. Auch dazu liegen abweichende Angaben vor: Eine Quellenfassung nennt auf das Spielkonto eingezahlte Einsätze bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000 als abzugsfähig. Eine andere spricht von im Steuerjahr abgebuchten Einsätzen bis maximal etwa CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Die konkrete Abzugsfähigkeit darf daher nicht allein aus der Höhe des Gewinns oder der Auszahlung abgeleitet werden.

Die steuerliche Behandlung von Online-Casinogewinnen hängt massgeblich vom rechtlichen Status des Anbieters in der Schweiz ab, nicht nur von der Art des Spiels.

Gewinne bei Spielautomaten: Einzelereignis statt Jahresbilanz

Bei der steuerlichen Einordnung von Spielautomatengewinnen steht nicht der Kontostand am Jahresende im Mittelpunkt. Entscheidend ist vielmehr, welches konkrete Ereignis den Gewinn ausgelöst hat. Ein einzelner Slot-Dreh gilt als eigenständiges Gewinnereignis. Das gilt auch dann, wenn mehrere Ergebnisse später auf demselben Spielerkonto zusammengeführt oder gemeinsam ausgezahlt werden.

Damit werden Gewinne bei Spielautomaten nicht automatisch als eine einzige Jahressumme betrachtet. Ein Spielerkonto bildet lediglich die technische Abwicklung der Einzahlungen, Einsätze und Gutschriften ab. Es ersetzt nicht die Betrachtung des einzelnen Ereignisses. Ebenso wenig wird eine zusammengefasste Auszahlung allein dadurch zu einem einheitlichen Gewinn, dass mehrere Spielrunden oder Gutschriften darin enthalten sind.

Einzelner Dreh und Jackpot

Als Gewinnereignis kann bei einem Spielautomaten insbesondere der einzelne Dreh gelten, aus dem eine Auszahlung oder Gutschrift entsteht. Ein Jackpot ist ebenfalls als eigenständiges Ereignis einzuordnen, wenn er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Für die steuerliche Systematik ist daher nicht ausschlaggebend, ob der Betrag auf einmal oder in mehreren Buchungen auf dem Konto erscheint. Massgeblich bleibt der Zusammenhang mit dem jeweiligen Spielereignis.

Bei hohen Gewinnen an Spielautomaten ist diese Abgrenzung besonders wichtig. Die relevante Schwelle von CHF 1 Million bezieht sich auf das einzelne Gewinnereignis, nicht auf die Summe aller Gewinne innerhalb eines Steuerjahres. Auch der gesamte Kontostand und eine gebündelte Auszahlung sind für diese Schwellenprüfung nicht an deren Stelle zu setzen.

Für Online-Casinospiele wird in den vorliegenden Quellen eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million genannt; steuerpflichtig wäre danach nur der darüber liegende Betrag. Für regulierte Casinogewinne findet sich für das Steuerjahr 2026 zugleich die Angabe eines steuerfreien Betrags bis CHF 1.071.000. Diese beiden Angaben widersprechen sich. Eine abschliessende Einordnung der im Einzelfall anzuwendenden Grenze lässt sich daraus nicht ableiten.

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Einsätze bei Online-Spielautomaten

Auch die Behandlung der Einsätze wird in den verfügbaren Angaben unterschiedlich beschrieben. Eine Fassung nennt für auf das Spielkonto eingezahlte Einsätze einen jährlichen Abzug bis zu CHF 25.000 von steuerpflichtigen Gewinnen. Eine andere Fassung bezieht sich auf vom Spielerkonto abgebuchte Einsätze und nennt einen möglichen Abzug bis maximal etwa CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Da sowohl der Bezugspunkt als auch der genannte Höchstbetrag voneinander abweichen, sollte diese Frage nicht pauschal aus dem einzelnen Slot-Dreh abgeleitet werden.

Die Begriffe „beste Spielautomaten“ oder „Gewinne an Spielautomaten“ verändern diese Systematik nicht. Auch besonders hohe oder als Mega-Gewinne bezeichnete Auszahlungen werden zunächst dem konkreten Spielereignis zugeordnet. Videos, Werbedarstellungen und Kontobuchungen liefern für sich allein keine andere steuerliche Definition. Entscheidend bleibt, ob eine konkrete Gutschrift aus einem einzelnen Dreh oder einem eigenständigen Jackpot-Ereignis stammt.

Steuern auf Casinogewinne in der Schweiz

Die steuerliche Behandlung von Casinogewinnen hängt in der Schweiz zunächst davon ab, wo das Casino konzessioniert ist. Für lizenzierte Schweizer Spielbanken gelten andere Regeln als für ausländische oder Offshore-Angebote. Entscheidend ist dabei nicht die Bezeichnung der Plattform, sondern ihre rechtliche Zuordnung zu einem konzessionierten Schweizer Casinobetrieb.

Gewinne aus Schweizer Casinos

Gewinne aus lizenzierten Schweizer terrestrischen und Online-Casinos sind grundsätzlich von der Einkommenssteuer befreit. Das gilt sowohl für die direkte Bundessteuer als auch für die Kantons- und Gemeindesteuern. In diesem Rahmen bleiben Casinogewinne steuerfrei, sofern sie aus einem Angebot stammen, das unter einer Schweizer Konzession betrieben wird.

Steuerpflicht bei Offshore-Angeboten Gewinne aus nicht lizenzierten oder ausländischen Online-Casinos sind in der Schweiz grundsätzlich als steuerbares Einkommen zu deklarieren.

Für Schweizer lizenzierte Casinos besteht grundsätzlich auch keine Pflicht, diese Gewinne in der Steuererklärung als steuerbares Einkommen anzugeben. Die Steuerbefreiung bezieht sich dabei auf den Gewinn aus dem konzessionierten Spielangebot. Andere Zahlungseingänge, die nicht als spielbezogene Gewinne einzuordnen sind, können einer anderen steuerlichen Beurteilung unterliegen.

Die Konzession ist deshalb ein zentraler Prüfpunkt. Ein Markenname allein belegt nicht, dass ein Online-Casino dem Schweizer Konzessionssystem untersteht. Für die steuerliche Einordnung ist nachweisbar, ob das Angebot zu einer aktuell konzessionierten Schweizer Spielbank gehört. Die Eidgenössische Spielbankenkommission führt eine öffentlich einsehbare amtliche Aufstellung der autorisierten Betreiber.

Gewinne aus ausländischen oder Offshore-Casinos

Gewinne aus ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casinos sind in der Schweiz grundsätzlich steuerpflichtig. Sie gehören zur Einkommenssteuer sowie zur direkten Bundessteuer und zu den kantonalen und kommunalen Steuern. Eine ausländische Lizenz ersetzt dabei keine Schweizer Konzession und begründet keine schweizerische Steuerbefreiung.

Solche Gewinne müssen in der Schweiz vollständig als steuerbares Einkommen geprüft und grundsätzlich in der Steuererklärung angegeben werden. Das gilt unabhängig davon, ob das Angebot online erreichbar ist oder über eine ausländische Lizenz verfügt. Auch bei einer Auszahlung auf ein ausländisches Konto entfällt die steuerliche Prüfung nicht.

Die steuerliche Behandlung eines Gewinns aus einem Offshore-Angebot lässt sich daher nicht allein aus der Auszahlung oder aus dem Sitz des Zahlungsdienstleisters ableiten. Massgeblich bleibt die Einordnung des Casinos nach den schweizerischen Vorgaben.

Zuständigkeit der Steuerbehörden

Die Grundregel zur Besteuerung von Casinogewinnen gilt schweizweit nach Bundesrecht. Für Formulare, Nachweise und konkrete Rückfragen ist jedoch das kantonale Steueramt am Wohnort zuständig. Dort kann geklärt werden, wie ein ausländischer oder nicht lizenzierter Gewinn in der Steuererklärung zu erfassen ist und welche Belege erforderlich sind.

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Eine unzutreffende oder unterlassene Deklaration steuerpflichtiger Gewinne kann Nachzahlungen, Steuerstrafen, Verzugszinsen und Bussen auslösen. Deshalb ist die Unterscheidung zwischen einem konzessionierten Schweizer Casino und einem Offshore-Anbieter bereits vor der steuerlichen Einordnung wesentlich.

Casino-Gewinne 2026: Was versteuert werden muss

Für das Steuerjahr 2026 hängt die steuerliche Behandlung von Casinogewinnen vor allem davon ab, ob es sich um ein reguliertes Schweizer Angebot handelt und welcher Betrag als einzelnes Gewinnereignis gilt. Bei konzessionierten Schweizer Online-Casinos besteht eine Steuerbefreiung bis zur gesetzlich relevanten Grenze. Nicht der gesamte Gewinn wird dadurch steuerpflichtig, sondern nur der Betrag oberhalb dieser Grenze.

Bei der konkreten Höhe liegen widersprüchliche Angaben vor. Eine Fassung nennt für regulierte Casinogewinne sowie Gewinne aus Lotterien und Online-Spielen ab dem 1. Januar 2026 einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Eine andere Fassung nennt für Online-Casinos weiterhin eine Grenze von CHF 1 Million. Diese Abweichung lässt sich anhand der vorliegenden Angaben nicht auflösen. Deshalb sollte die für den konkreten Fall geltende Regelung anhand der kantonalen Steuerpraxis oder einer Auskunft der zuständigen Steuerbehörde geprüft werden.

Auch die zweite relevante Darstellung ist nicht vollständig einheitlich: Einerseits wird für Online-Casinospiele eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million genannt, wobei nur der darüber liegende Betrag steuerpflichtig ist. Andererseits wird für regulierte Casinogewinne im Jahr 2026 der steuerfreie Betrag von CHF 1.071.000 angegeben. Eine pauschale Übertragung einer dieser Zahlen auf jeden Sachverhalt wäre daher nicht belastbar.

Für Online-Spielbankengewinne oberhalb von CHF 1 Million wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Diese Verrechnungssteuer wird vom Anbieter automatisch einbehalten. Sie ist damit nicht mit einer zusätzlichen freiwilligen Zahlung des Spielers gleichzusetzen, sondern stellt einen automatisch vorgenommenen Steuerabzug dar. Die einbehaltene Verrechnungssteuer ist in der steuerlichen Behandlung des Gewinns zu berücksichtigen.

Wichtigste Punkte

  • Steuerfreiheit besteht bei Schweizer Konzessionsinhabern bis zu einer Grenze von ca. 1 Million CHF.
  • Einzelne Gewinnereignisse (z. B. ein Slot-Dreh) sind entscheidend, nicht die Gesamtauszahlung.
  • Gewinne aus ausländischen Anbietern ohne Schweizer Lizenz unterliegen der Steuerpflicht.
  • Bei Überschreiten der Grenze wird eine Verrechnungssteuer von 35 % einbehalten.

Entscheidend bleibt, dass die Grenze nicht mit einer allgemeinen Jahressumme oder einem beliebigen Kontostand gleichgesetzt werden darf. Die steuerliche Einordnung bezieht sich auf das jeweilige Gewinnereignis. Für die praktische Beurteilung im Jahr 2026 sind deshalb sowohl die Konzession des Online-Casinos als auch die angewendete Grenzregelung massgeblich. Bei abweichenden Angaben sollte die kantonale Steuerbehörde klären, welcher Betrag im konkreten Wohnkanton und für das betreffende Steuerjahr gilt.

Hohe Gewinne bei Roulette und Slots steuerlich einordnen

Hohe Gewinne bei Roulette, Spielautomaten und anderen Tischspielen werden steuerlich nicht danach bewertet, ob das Spiel als besonders lukrativ gilt. Entscheidend sind vielmehr der rechtliche Status des Angebots und die konkrete Einordnung des Gewinnereignisses. Ein Roulettegewinn im mobilen Casino, ein Ergebnis beim Video-Roulette oder ein hoher Slot-Gewinn unterliegen daher nicht automatisch derselben Behandlung wie ein Gewinn bei einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession.

Konzession wichtiger als Markenname

Für die Steuerbefreiung muss das Online-Casino unter einer gültigen ESBK-Konzession betrieben werden. Der Markenname allein liefert dafür keinen ausreichenden Nachweis. Massgeblich ist, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Das gilt unabhängig davon, ob es sich um Roulette, einen Spielautomaten, ein Tischspiel oder eine mobile Casino-Anwendung handelt.

Damit beantwortet sich auch die Frage, welches Casino hohe Gewinne ermöglicht, nicht durch eine Rangliste von Anbietern. Eine bestimmte Marke, ein beworbener Jackpot oder ein hoher möglicher Spielgewinn begründet keine steuerliche Sonderstellung. Für die Einordnung zählt die Konzession des konkreten Angebots, nicht dessen Werbung oder die Bezeichnung als sicheres Casino.

Bei ausländischen oder nicht lizenzierten Angeboten greift die Steuerbefreiung grundsätzlich nicht. Hohe Gewinne aus solchen Casinos sind in der Schweiz als steuerbares Einkommen zu prüfen. Die fehlende Schweizer Konzession kann deshalb für die steuerliche Behandlung entscheidender sein als die Spielart selbst.

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Einzelgewinn und berufsmässiges Spielen

Ein hoher Gewinn aus Slots oder Roulette wird ausserdem nicht allein wegen seiner Höhe zu Berufseinkommen. Eine solche Einstufung kommt in Betracht, wenn Glücksspiel die Haupteinnahmequelle bildet und mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird. Die Steuerbehörden berücksichtigen dabei unter anderem die Häufigkeit des Spiels, die eingesetzten Geldbeträge und die gesamte Tätigkeit.

Die Begriffe «hohe Gewinne», «erhebliche Gewinne» oder «Jackpot» beschreiben somit zunächst nur das Ergebnis eines Spielvorgangs. Sie belegen weder eine bestimmte steuerliche Kategorie noch die Eigenschaft als professioneller Glücksspieler. Auch echte Gewinne mit Casino-Apps werden nach denselben Grundsätzen beurteilt, sofern die App zu einem konkreten Online-Casino gehört.

Für Roulettegewinne gilt daher keine eigene steuerliche Privilegierung. Ob das Ergebnis an einem stationären Tisch, über mobiles Roulette oder bei Video-Roulette zustande kommt, ersetzt nicht die Prüfung der Konzession und der persönlichen Spieltätigkeit. Eine Aussage darüber, welche Slots die besten Gewinne bieten, lässt sich aus den steuerlichen Regeln nicht ableiten; offizielle Daten zu einzelnen Spielen mit einer steuerlich relevanten Rangfolge liegen hierfür nicht vor.

Gewinne im Online-Casino: Deklaration und Nachweise

Die Deklaration von Gewinnen im Online-Casino richtet sich nicht allein danach, ob ein Betrag steuerfrei ist. Entscheidend sind auch der Status des Angebots, der Wohnkanton und die Nachvollziehbarkeit der einzelnen Zahlungsvorgänge. Für die konkrete Zuständigkeit ist das kantonale Steueramt am Wohnort massgeblich. Dort können Formulare, Nachweise und Rückfragen zur Einordnung der Gewinne geklärt werden.

Gewinne aus einem Schweizer lizenzierten Casino müssen grundsätzlich nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Das betrifft auch steuerfreie Geldspielgewinne. Daraus folgt jedoch nicht, dass sämtliche Unterlagen entbehrlich sind. Bei hohen Gewinnen im Casino oder bei ungewöhnlichen Kontobewegungen kann es sinnvoll sein, die Herkunft der Beträge anhand von Spielkontoauszügen, Transaktionsübersichten und Auszahlungsbelegen nachvollziehbar zu halten. Welche Nachweise im Einzelfall verlangt werden, richtet sich nach der kantonalen Prüfung.

Muss ich Gewinne aus Schweizer Casinos versteuern?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online-Casinos bleiben bis zu einem Betrag von etwa einer Million Franken steuerfrei.

Was passiert bei Gewinnen über der Millionengrenze?

Für Online-Spielbankengewinne oberhalb von CHF 1 Million wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent automatisch erhoben.

Sind Bonusguthaben wie echte Spielgewinne zu behandeln?

Nein, Bonusguthaben, Cashback und Werbezahlungen sind oft anders zu bewerten als Gewinne aus einem direkten Spielergebnis.

Für Gewinne im Online-Casino ist ausserdem der Stand am Jahresende relevant. Befindet sich das Geld am 31. Dezember noch auf dem Spielerkonto, in einem E-Wallet oder in einem vergleichbaren Wallet, sollte geprüft werden, ob dieser Bestand im jeweiligen Kanton der Vermögenssteuer unterliegt. Dabei geht es nicht um die erneute Besteuerung des Gewinnereignisses, sondern um die mögliche steuerliche Behandlung des vorhandenen Vermögens.

Die Grundregel zur Behandlung von Casinogewinnen gilt schweizweit nach Bundesrecht. Die praktische Umsetzung der Deklaration und die Beurteilung von Nachweisen liegen jedoch beim zuständigen kantonalen Steueramt. Deshalb können sich die verlangten Unterlagen und die Form der Angabe unterscheiden. Eine pauschale Aussage für alle Kantone wäre insoweit nicht belastbar. Besonders bei grossen Gewinnen im Casino sollte die Dokumentation vollständig und zeitlich geordnet aufbewahrt werden.

Echte Gewinne aus Slots und ihre steuerliche Behandlung

Bei Slots ist zunächst zu klären, ob eine Gutschrift aus dem eigentlichen Spiel stammt. Ein einzelner Slot-Dreh bildet ein eigenständiges Gewinnereignis. Der daraus resultierende Betrag ist daher von Zahlungen zu unterscheiden, die nicht durch das Spielergebnis entstanden sind. Diese Abgrenzung ist für die steuerliche Beurteilung wichtiger als die Bezeichnung eines Spiels oder seine Popularität.

Als echte Slot-Gewinne gelten Beträge, die unmittelbar aus einem abgeschlossenen Dreh oder einem spielbezogenen Jackpot hervorgehen. Ein Jackpot kann dabei gutgeschrieben oder ausgezahlt werden. Auch hohe Gewinne aus Slots bleiben in ihrer rechtlichen Einordnung einzelne Spielereignisse; die blosse Höhe verändert nicht die Herkunft der Gutschrift.

Anders zu beurteilen sind Bonusguthaben, Cashback und Werbezahlungen. Sie beruhen nicht zwingend auf einem konkreten Spielergebnis, sondern auf einer Aktion, einem Bonusmodell oder einer vertraglichen Vereinbarung des Anbieters. Deshalb können sie steuerlich anders behandelt werden als echte Spielgewinne. Eine gemeinsame Darstellung aller Kontogutschriften als «Slot-Gewinn» würde diese Unterschiede verwischen.

Abgrenzung der Gutschriften

Für die Einordnung sind insbesondere folgende Fragen massgeblich:

Die Bezeichnung «kostenlose Slots» beantwortet diese Fragen nicht. Auch eine Gutschrift auf dem Spielerkonto ist nicht automatisch ein echter Spielgewinn. Umgekehrt wird ein tatsächlich erspielter Betrag nicht dadurch zu einer Werbezahlung, dass er später gemeinsam mit anderen Guthaben ausgezahlt wird.

Für Gelegenheitsspieler sind Verluste grundsätzlich nicht von Casinogewinnen abziehbar. Eine steuerliche Betrachtung darf daher nicht einfach sämtliche Einzahlungen, Verluste und Gutschriften zu einer eigenen Gewinnbilanz zusammenfassen. Entscheidend bleibt zunächst, welchem Vorgang der jeweilige Betrag zugeordnet werden kann.

Die grössten Casinogewinne und die Schweizer Steuergrenze

Besonders hohe Casinogewinne werden steuerlich nicht nach ihrer Bekanntheit oder nach einem historischen Rekord eingeordnet. Entscheidend sind vielmehr der Standort und die Lizenz des Casinos sowie die Höhe des einzelnen Gewinnereignisses. Für ausländische oder nicht lizenzierte Casinos gilt die schweizerische Steuerbefreiung grundsätzlich nicht: Die dort erzielten Gewinne sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig.

Bei Online-Spielbankengewinnen bildet die Millionengrenze den zentralen Bezugspunkt. Überschreitet ein einzelnes Gewinnereignis CHF 1 Million, wird auf Online-Spielbankengewinne eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Diese Regel betrifft nicht eine zusammengerechnete Jahresbilanz, sondern den jeweiligen einzelnen Gewinn. Mehrere getrennte Ereignisse dürfen daher nicht ohne Weiteres als ein einziger Gewinn behandelt werden.

Die grössten Casinogewinne aller Zeiten lassen sich anhand der vorliegenden Angaben nicht verlässlich mit konkreten Rekordsummen belegen. Für die steuerliche Beurteilung ist eine solche Rangliste ohnehin nicht ausschlaggebend. Auch ein aussergewöhnlich grosser Gewinn bleibt zunächst nach den für den jeweiligen Anbieter geltenden Regeln zu prüfen. Bei einem Schweizer Online-Casino ist insbesondere festzustellen, ob eine aktuelle ESBK-Konzession besteht. Fehlt diese Voraussetzung, greift die Steuerbefreiung nicht.

Die Verrechnungssteuer ist ein Steuerabzug, der bei einem Online-Spielbankengewinn über der genannten Grenze erhoben wird. Ihre Behandlung in der Steuererklärung gehört zur individuellen steuerlichen Abklärung. Nicht lizenzierte ausländische Angebote werden davon nicht zu steuerfreien Schweizer Casinogewinnen. Die Höhe eines Gewinns allein begründet somit keine einheitliche Behandlung; massgeblich bleibt die rechtliche Einordnung des Angebots und des konkreten Gewinnereignisses.

Müssen Gewinne aus dem Online-Casino in der Schweiz versteuert werden?

Nein, Gewinne aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino sind bis zur geltenden Freigrenze steuerfrei. Gewinne aus ausländischen oder nicht lizenzierten Casinos sind dagegen grundsätzlich vollständig steuerpflichtig.

Muss ich Online-Casino-Steuern auf meine Gewinne in der Schweiz zahlen?

Nein, wenn der Gewinn aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino stammt und innerhalb der geltenden Freigrenze liegt. Bei nicht lizenzierten oder ausländischen Angeboten unterliegt der Gewinn grundsätzlich der Einkommenssteuer.

Muss ich einen Gewinn von 500’000 CHF im Online-Casino melden?

Nein, ein Gewinn von CHF 500’000 aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt innerhalb des steuerfreien Bereichs und muss grundsätzlich nicht als steuerpflichtiger Gewinn angegeben werden. Die Einordnung setzt voraus, dass das konkrete Angebot tatsächlich unter einer ESBK-Konzession betrieben wird.

Muss ich Gewinne versteuern?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online- und terrestrischen Casinos sind grundsätzlich steuerfrei. Gewinne aus ausländischen oder nicht lizenzierten Casinos sind dagegen vollständig steuerpflichtig; bei professionellem Glücksspiel können Gewinne zudem als Berufseinkommen gelten.

Werden Pokergewinne versteuert?

Ja, Pokergewinne können steuerpflichtig sein, wenn Poker als Haupteinnahmequelle und mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird. Für die Einstufung berücksichtigen die Steuerbehörden unter anderem die Häufigkeit, die eingesetzten Geldbeträge und die gesamte Tätigkeit.

Welche Casinos sind gesperrt?

Gesperrt sind ausländische beziehungsweise nicht lizenzierte Online-Casinos, die nicht zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehören. Prüfen lässt sich dies anhand der öffentlich einsehbaren ESBK-Aufstellung und der auf der Website angegebenen Konzessionsnummer.

Was ist ein Online-Casino Schweiz?

Ein Schweizer Online-Casino ist ein Online-Spielbankangebot, das von einer konzessionierten Schweizer Spielbank betrieben wird. Es muss unter einer ESBK-Konzession stehen, eine .ch-Domain besitzen und darf nur volljährigen Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz zugänglich sein.

Spielerschutz

Erstellt von der Redaktion von „Casino Info Schweiz”.

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